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Veröffentlicht am 09.02.2010

Letzte Änderung am 09.02.2010

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Headliner Schelmish am Lenzmondfestival 2010




http://www.schelmish.de/dhk/index.html

Erstmals in Neumarkt  ! Eine der bekanntesten und berühmtesten Mittelalter Bands 
www.lenzmondfestival.de.tl

Die hässlichen Kinder des Heavy Backpipe-Punks


Band-Bio

Eine Band ist wie ein Kleinkind und es großzuziehen bedeutet eine Menge Arbeit und

Nerven. Man steckt unendlich viel Herzblut, Schweiß und Tränen hinein und ist des Öfteren

der Verzweiflung nahe. Doch es heranwachsen und sich entwickeln zu sehen und die vielen

großartigen Momente, die man in dieser Zeit erlebt, machen all die Mühe wieder wett.

Mit Schelmish ist es genauso. Dabei ist Schelmish nicht, wie alle anderen Kinder. Die Band

war immer etwas lauter, immer etwas direkter und immer etwas fetter, hässlicher und

asozialer, als die Anderen – aber dabei grundsätzlich freundlich, ehrlich und liebenswert.

Rebellisch und vor Lebendigkeit sprühend erblickte Schelmish 1999, also vor genau 10

Jahren das Licht der Welt, als die Gründungsmitglieder Dextro, DesDemonia und Rimsbold

begannen, einen Haufen verrückter Spielleute um sich versammelten. Kind geblieben und

doch voller Motivation und Tatendrang reisten die Musiker durch ganz Deutschland, um sich

auf Mittelaltermärkten und Stadtfesten ihre Sporen zu verdienen. Mit ihrer lockeren und

oftmals frechen Art schafften sie es allerorts, das Publikum für sich zu gewinnen und mit

lauten Dudelsäcken und mächtigen Trommeln bewaffnet, dem Volk das Tanzen

beizubringen.

In nur wenigen Jahren schafften sie es, durch hunderte von Konzerten in Deutschland und

dem benachbarten Ausland zu einer der Top-Mittelalterbands zu avancieren. Mit insgesamt

fünf sehr erfolgreichen mittelalterlichen Studio-CDs, einer DVD und einem bahnbrechenden

Live-Album von 2005, welches die urgewaltige Atmosphäre eines Schelmish-Auftrittes fürs

eigene Wohnzimmer erlebbar machte, konnten sie diesen Status untermauern.

Wie Kinder auf Entdeckungsreise, waren die Schelme immer bereit Neues auszuprobieren

und verschiedene Einflüsse in ihre Musik zuzulassen. So griffen die Musiker 2006 zu den EGitarren

und mischten die gewohnte Dudelsackpower experimentierfreudig mit Elementen

aus Punk, Metal, Rock und Electro. Diese werden mit überwiegend deutschen Texten

gepaart, die auch zeitnahe Themen kritisch beäugen aber immer mit dem gewissen Funken

an Witz und Ironie überzeugen. Unangepasst und nie ein Blatt vor den Mund nehmend,

wollen die Schelme aufrütteln, ohne jedoch mit mahnendem Finger da zu stehen. Der Name

Schelmish steht dabei immer für eine ausgelassene Party, zu der jeder eingeladen ist, der

sich traut. Durch diese innovative Mischung heben sie sich klar von anderen Dudelsack-

Rock-Bands ab. Mit dem Release der ersten „rockigen“ Schelmish-CD „Mente Capti“ war

somit das Subgenre des „Heavy Bagpipe-Punks“ geboren.

Herausgewachsen aus den Kinderschuhen präsentiert sich die Bonner Band erfrischend real

und ehrlich in ihrem neuen Gewand und erspielte sich über die Mittelalterszene hinaus ein

breites Publikum. So bewiesen sie bereits mehrfach, dass sie mit ihren spontanen

Liveshows, den witzigen Showeinlagen und dem rockigen Sound nicht nur kleinere Clubs in

einen Hexenkessel verwandeln können – auch auf großen Festival-Bühnen, wie auf der

RhEINKULTUR, dem WGT, dem Summerbreeze oder M’era Luna fühlen sich die acht

Musiker zu Haus und heizen den Massen ein. Ihrem Stile treu bleibend erzielten sie so auch

2007 mit dem Folgealbum „Wir werden sehen“ hohen Anklang in der Fangemeinschaft.

Nach nunmehr zwei Jahren der Studioabstinenz wird am 30.10. die neunte Scheibe von

Schelmish erscheinen – „Die hässlichen Kinder“. Punkiger, ehrlicher und reifer denn je,

präsentieren sich die rotzfrechen Schelme auf diesem Album. So wird das Kind endlich

erwachsen, aber hässliche Kinder bleiben immer Kind.

Die Schelme sind:

Dextro Sackpfeifen, Schalmeien, E-Gitarre, Cister, Gesang

Rimsbold Gesang, Sackpfeifen, Schalmeien

DesDemonia Sackpfeifen, Schalmeien, Bouzouki, Gesang

Luzi Sackpfeifen, Schalmeien, Bouzouki

Samtron Schlagzeug, Schlagwerk, Percussion

Daniel San E-Gitarre, 12-seitige Gitarre, Bouzouki, Gesang

Der Hai Bass

Picus von Corvin Keyboard, Synthesizer, Davul, Percussion, Gesang

Discographie:

"Von Räubern, Lumpen und anderen Schelmen" (2000)

"Aequinoctium" (2001)

"Codex Lascivus" (2002)

"Tempus mutatur" (2003)

"Si salvas me" - Hymne für Burg Satzvey (2004)

"Igni Gena" (2004)

"Live" (2005)

"Coetus - Die Zusammenkunft" (DVD) (2005)

"Mente capti" (2006)

"Moor" - Single (2007)

"Wir werden sehen" (2007)

„Die hässlichen Kinder“ (2009




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